Jetzt bloß nicht krank werden: Es beginnt im Hals zu kratzen, die Glieder tun weh. Jemand scheint mir den Stecker gezogen zu haben. Kopfschmerzen beginnen vom Nacken her aufzuziehen. Ich könnte nur noch schlafen und komme doch nicht richtig runter. Sollte ich mein Immunsystem stärken, aber wie? Ich habe kaum noch Appetit. Alles geht mir zu nah und auf die Nerven. Und doch bin ich am nächsten Morgen wieder wohlauf? Wie lange geht das eigentlich schon so?

Plötzlich begegne ich fast ausschließlich freundlichen, geduldigen Menschen in Berlin. Die ganze Stadt ist seltsam leer, leise und verlangsamt. Das ist richtig und wichtig gegen das Coronavirus. Ironischerweise erinnert mich dies an damals in Mailand im August, wenn die meisten Geschäfte und Fabriken geschlossen hatten, ja die Stadt ‚geschlossen hatte‘. Die heutigen Bilder aus Mailand haben für mich beides: Eine verlassene Piazza del Duomo, die verwaiste Galleria verursachen in mir einerseits eine gruselige Gänsehaut, wenn ich an die Hintergründe denke. Mir schießen Tränen in die Augen. Gleichzeitig wünscht sich eine Seite in mir …

Alles nur psycho, oder was? Die Antwort lautet eindeutig: NEIN! In vielen Fällen geht die Leidensgeschichte von krank, erschöpft und depressiv andere Wege und führt zeitlich weit zurück. Hierfür ein Beispiel: Eine Klientin hatte einmal eine schwere Virus-Infektion in der Kindheit, Jugend oder auch im Erwachsenenalter, wie z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber, oder eine Kinderkrankheit, eine Grippe oder eine tiefgreifende Darmerkrankung wie eine Amöbenruhr…

Bist du häufig krank, vielleicht auch mit wechselnden Symptomen? Oder leidest du unter einer chronischen Erkrankung? Hast du dir selbst schon gedacht, dass deine Immunschwäche auf Stress zurückzuführen ist? In all diesen Fällen solltest du über Achtsamkeit und Selbstmitgefühl nachdenken und aktiv werden. Und die gute Nachricht: Achtsamkeit und Selbstmitgefühl machen dich nicht nur gesünder, sondern führen auch zu einem bewussteren und erfüllteren Leben…

Ganz einfach mal Niksen entlastet den Geist, verlangsamt den Kopf und gibt Raum für das Erspüren der eigenen Bedürfnisse. In Ruhephasen regenerieren wir, können Erlebtes nachwirken lassen, Begegnungen verarbeiten,  uns sortieren und selbst reflektieren, kommen zur Besinnung… So beugen wir dem ‚Overload‘ vor, Ereignisse nicht mehr ‚verstoffwechseln‘ zu können…

Die hier vorgestellte Übung ist eine Abwandlung der 5-4-3-2-1-Selbsthypnose-Technik nach Betty Erickson. Ich wende Sie in meiner Praxis vielseitig an: Als Einstieg zur Selbsthilfe, sowie als Vorbereitung für danach folgende Hypnosen. Die Selbsthypnose kann eigenständig für viele Probleme eingesetzt werden…

Das Streben nach Perfektionismus ist geradezu zum kategorischen Imperativ unserer Zeit geworden. Wir wollen perfekt aussehen, müssen an der Figur hart arbeiten. Schon im frühen Alter wird operiert, gestylt, sich perfekt ernährt, wenn nicht gehungert. In jeder Rolle wollen wir Optimales erreichen und großartige Leistungen erbringen: Im Job, Hobby und Freundeskreis, in der Partnerschaft, sowie als Mutter / Vater, ja sogar bereits als Kind unserer Eltern. Permanent…

Panikattacken und Ängste gehen oft auf Hintergründe zurück, die dem Betroffenen nicht bewusst sind. Formen der Angst und ihre Ursachen können mit Kinesiologie und Hypnose ans Licht gebracht werden. Da die körperlichen und seelischen Symptome sehr unterschiedlich sein können, werden sie oft erst nach vielen Jahren richtig diagnostiziert. Auch kann man eine erste Panikattacke erleiden, ohne zuvor bewusst Angst empfunden zu haben…

Gesundheit und Selbstvertrauen leiden bei Ängsten. Angststörungen und Panikattacken nehmen in unseren Zeiten rasant zu. Oftmals werden sie zunächst vom Betroffenen als diese nicht richtig erkannt. Denn ihr Erscheinungsbild kann stark variieren und mit verschiedenen Körpersymptomen einhergehen…

Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit Wegen zu einem glücklichen und gesunden Leben. Dabei habe ich mich u.a. mit Achtsamkeit, Buddhismus, Improvisationstheater und verschiedenen Strategien der Selbstverwirklichung beschäftigt und mich von ihnen berühren lassen – und tue es noch. Und doch bekommen Begriffe wie Flow, Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und Kreativität für mich immer mehr einen schalen Beigeschmack…