Krank – erschöpft – depressiv

Alles nur psycho, oder was?

Die Antwort lautet eindeutig: NEIN! In vielen Fällen geht die Leidensgeschichte von krank, erschöpft und depressiv andere Wege und führt zeitlich weit zurück. Hierfür ein Beispiel: Eine Klientin hatte einmal eine schwere Virus-Infektion in der Kindheit, Jugend oder auch im Erwachsenenalter. Das  kann z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber, oder eine Kinderkrankheit, eine Grippe oder eine tiefgreifende Darmerkrankung wie eine Amöbenruhr gewesen sein.

Der Krankheitsverlauf war evtl. schwer – psychisch und körperlich gesehen –, es folgte eine lange Genesungsphase. Viele chemische Medikamente wurden womöglich eingenommen, wie Antibiotika bei bakteriellen Geschehen, Chemotherapie, Cortison… Alles das macht uns krank, erschöpft und depressiv…

Viele Jahre bis zur Heilung

Bei manchen Darmerkrankungen z.B. kann es Jahre dauern, bis die Darmsymbiose (Aufbau der gesunden Darmkeimbesiedelung) wieder hergestellt ist und damit Symptome scheinbar verschwinden. Diese körperliche Erfahrung, und natürlich auch die seelischen Folgen, haben wie eine ‚Gedächtnisspur‘ im menschlichen System hinterlassen. Diese Gedächtnisspur kann den Körper belasten, so dass sie eine Krankheitsbereitschaft und ein Erschöpfungssyndrom weiterhin befeuert. Sobald andere Stressoren gleichzeitig auf die Person einwirken, kann dieses zu einer Summe von verschiedenen Belastungen führen, die das Glas zum überlaufen bringt.

Es kommt auch vor, dass sich z.B. infolge einer Darmerkrankung und ihrer Gedächtnisspur später Allergien leichter entwickeln konnten u.v.m. Dabei entstehen Teufelskreise von Primärgeschehen, Sekundärgeschehen und vielerlei Querverbindungen. Irgendwann gerät die Person möglicherweise in eine Erschöpfungsdepression. Das kann man gut nachvollziehen, denn jede Erkrankungen löst zunächst eine kurzfristige Depression aus. Damit will der Körper sicherstellen, dass der Mensch sich wirklich hinlegt.

Zusätzlich kann es uns depressiv machen, wieder und wieder krank zu werden, und womöglich von der Schulmedizin als Hypochonder oder Psychofall nicht ernst genommen zu werden. Irgendwann vertraut man dem eigenen Körper und der eigenen Wahrnehmung nicht mehr.

Was ist zu tun?

Die Kinesiologie kann bei der Detektivarbeit wertvolle Hinweise und Hilfestellungen geben. Sie kann darauf hinweisen, was das Primärgeschehen war, in welcher Reihenfolge eine Erkrankung ausgeheilt werden muss, welche zusätzlichen Systeme Stärkung, Ausleitung u.v.m. bedürfen.
Die häufigsten Auslöser des primären Störung sind oft:

  • toxisch
  • bakteriell
  • viral
  • allergisch, autoimmun
  • parasitisch
  • Pilzinfektionen
  • psychisch-emotional gelagert.

Dabei kann der dominante Herd ein ganz anderer sein. Der dominante Herd innerhalb einer Kausalkette ist jener, der die offensichtlichen Beschwerden auslöst. Kinesiologie hilft dabei, nicht nur diesen zu beachten und zu behandeln, sondern die auslösenden Faktoren und den Primärherd zu finden. Wobei zu beachten ist, dass der Primärherd nicht zwangläufig immer einen dominanten Herd auslösten muss. Innerhalb der Kausalkette kann letzterer auch erst an zweiter, dritter oder vierter Stelle stehen.

Stufen der Behandlung

Bei einer ganzheitlichen Behandlung entlang der Kausalkette kommen oft folgende Therapieschritte zur Anwendung:

  • Entgiftung
  • Ausleitung
  • Herd auffinden und ausgleichen
  • Meridiane testen und ausgleichen
  • Organe, Gewebe und Immunsystem stärken.

Zu berücksichtigen ist die Bereitschaft des Organs/Systems zu erkranken. Diese Bereitschaft kann durch konstitutionelle Vorgaben, Schwächung durch vorangegangene, vordergründig längst überstandene Erkrankungen oder durch andere Belastungen verursacht werden. Wie man hieran sieht, bedarf es ein vernetztes Querdenken und Testen. Hierbei leistet uns die Kinesiologie gute Dienste und liefert Hinweise.

Ursachen und Belastungen für krank, erschöpft und depressiv

Hier seien nur ein paar mögliche Stichworte genannt, die die körpereigene Abwehrleistung und Regulationsfähigkeit herabsetzen oder blockieren können. An Krankheitsgeschehen sind gerne folgende Phänomene beteiligt:

  1. Belastungen nach Virusinfektionen
  2. Hormonelle Störungen
  3. Störfelder wie versteckte Zahnbelastungen, Amalgam-Belastungen, Narben…
  4. Umwelttoxine
  5. Impfschäden
  6. Störungen im Verdauungssystem
  7. Psychische Belastungen und Selbstsabotagen
  8. Geopathische, Strahlen- und elektromagnetische Belastungen
  9. Mechanische Belastungen

Was kann helfen?

Hier in die Tiefe einzusteigen macht es nötig ein Buch zu schreiben. Diese Bücher sind allerdings bereits geschrieben, so dass ich mich zu Deiner Information nur auf kurze Hinweise des Vorgehens beziehen möchte.

Zunächst bietet mir die Kinesiologie die Möglichkeit, Ursachen und Zusammenhänge zwischen den o.g. Belastungen und Kausalketten in Verbindung zu bringen. Hierbei kommen – nach einer gründlichen Erstanamenese und ein eingehendes Gespräch – Tests bzgl. des energetischen Zustands unserer Lebensenergie in unseren Meridianen sowie Tests von Zahnbelastungen u.v.m., Nosoden (homöopatische Mittel z.B. aus Krankheitserregern) pflanzlichen Heilmitteln, Bach-Blüten sowie Homöopathika zum Einsatz.

Zur Behandlung stehen dann verschiedene ursachenorientierte Verfahren zur Verfügung: Dabei können unterschiedliche Reflexzonenmassagen, emotionale Entkoppelungsverfahren, Hypnosen, Blüten-Mittel, Nosoden, Organstärkungsmittel, Homöopathika, Nahrungsergänzungsstoffe, Ausleitungsverfahren, Pflanzenheilmittel u.v.m. zur Anwendung kommen. Ganz essentiell wichtig ist hierbei die Reihenfolge und klientenzentrierte Vorgehensweise.

Risiken und Nebenwirkungen?

Das manchmal angetroffene Risiko ist bei diesem Vorgehen das vorzeitige Aussteigen des Klienten. Denn nach chronischen und langjährigen Verläufen braucht es oft Monate der Behandlung und Selbsthilfe, sowie einige Lebensstilveränderungen. Diese fallen nicht immer leicht.

Mir ist wichtig dabei zu beachten, dass die Klientin da abgeholt wird, wo sie derzeit steht, damit Spielräume für Anpassungen bleiben. So hat sie die Möglichkeit mit zu entscheiden und zu gestalten.

Und die gute Nachricht: Dieses Vorgehen macht keine langjährigen, engmaschigen Therapiesitzungen zwangsläufig nötig. Das Austesten eines in der Kausalkette nächsten notwendigen Heilmittels bedarf – nach ordentlicher Erstanamnese – oft nur wenig Zeit und ist mit Kurzsitzungen schnell und kostengünstig erledigt.

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