Gesundheit und Selbstvertrauen
Formen der Angst und ihre Ursachen I:
Frühe und unverarbeitete Verluste

Gesundheit und Selbstvertrauen leiden bei Ängsten. Angststörungen und Panikattacken nehmen in unseren Zeiten rasant zu. Oftmals werden sie zunächst vom Betroffenen als diese nicht richtig erkannt. Denn ihr Erscheinungsbild kann stark variieren und mit verschiedenen Körpersymptomen einhergehen. Prinzipiell unterscheidet man folgende Formen der Angst:

Die Panikstörung

Angstanfälle, auch Panikattacken genannt, sind extreme psychische und körperliche Alarmreaktionen, die unerwartet und plötzlich auftreten. Leider bringen sie oft mit sich, dass nach jeder Attacke die Furcht steigt, wieder einer Attacke ausgesetzt zu sein.

Die Agoraphobie / Platzangst

Hierbei handelt es sich um eine große Angst vor speziellen Situationen oder bestimmten Orten. Diese werden mit Zunahme der Attacken bald stetig gemieden aus Angst vor dem nächsten Anfall. Dieses Vermeidungsverhalten steigert meist die Angst.

Isolierte Phobien / Ängste

Diese Form der übersteigerten Angst kann sich auf verschiedene Auslöser beziehen. So kennen wir die Spritzenangst, Prüfungsangst, Spinnenangst oder jene vor Dunkelheit.

Soziale Phobien / Soziale Angst und Beziehungsängste

Viele Menschen fürchten die Bewertung und Kritik anderer so stark, dass sie z.B. permanent die Angst haben, das falsche zu sagen oder peinlich aufzufallen. Dies kann zu sozialer Isolationsgefühlen führen.

Die generalisierte Angst / Angst vor verschiedensten Alltagssituationen

Diese Angstform führt zu ständiger Anspannung und innerer Unruhe. Da kein Mensch dies über längere Zeiträume aushalten kann, geht sie oft in der Folge mit starker Erschöpfung und innerer Leere einher. Auch diese Menschen ziehen sich zurück und leiden irgendwann an Einsamkeit.

Die posttraumatische Belastungsstörung / Chronische Angst nach schlimmen Ereignissen

Gemachte Erfahrungen und Erlebnisse konnten nur schwer bis gar nicht verarbeitet werden. Manchmal werden sie dann in sog. Flashbacks immer wieder erlebt. Betroffene haben einen hohen Leidensdruck und bedürfen einer speziellen Trauma-Therapie.

Unverarbeitete Verluste als Ursache von Ängsten

Viele Menschen leiden ihr ganzes Leben an Einschränkungen infolge von frühen, d.h. in ihrer Kindheit oder Jugend gemachten, Verlusterfahrungen. Diese Einschränkungen betreffen ihre Lebensqualität. Die Personen entwickeln ausgeprägte Symptome wie Angststörungen, Depressionen und Verlust des Sinnerlebens. Nicht nur Traumata, wie z.B. körperliche oder seelische Gewalt im Kindesalter, sondern auch Verluste eines nahen Familienangehörigen oder einer wichtigen Bezugsperson, können in einer hierfür geeigneten Therapie aufgegriffen und behandelt werden. Verluste können von traumatisierender Qualität sein, auch wenn die Erinnerungen des Betroffenen nicht darauf hinzudeuten scheinen.

Wege aus der Angst

Hypnose und hypnosystemische Trauerarbeit

In Beratung und Psychotherapie bieten beide Ansätze konkrete therapeutische und entlastende Methoden der inneren Verarbeitung. Hypnose bietet verschiedene Wege an, die Trauerarbeit nachzuholen.

Trauern ist mehr als Loslassen: Trauern ist Einlassen. Damit ist gemeint, dass sich die betreffende Person noch einmal begleitet in einem geschützten Raum auf all jene Gefühle einlassen kann, die während des Verlustes nicht gelebt wurden. Weiterhin geht es um ein in-Kontakt-Gehen mit jenem Teil, der damals überfordert, sich nicht gesehen, nicht aufgefangen fühlte. Dies kann in Form einer Arbeit mit dem inneren Kind, aber auch dem inneren Jugendlichen etc. geschehen.

In diesem Prozess ist es von entscheidender Wichtigkeit zunächst klar zu erkennen, um welche Form der Trauer es sich handelt. So kann es sich um eine Trauer handeln, bei der die damals den Verlust erleidende Person sich sehr stark mit der verstorbenen Person identifizierte. In anderen Fällen, besonders im frühen Kindesalter, kann es zu einer übernommenen Trauer kommen. Zu dieser kann es kommen, indem die Trauer der nahen Angehörigen ‚mitgelitten‘ und so übernommen wurde, obwohl der eigentliche Verlust selbst in einem frühkindlichen Alter vielleicht noch nicht verstanden werden konnte.

Schließlich gibt es auch sekundäre Verluste, die spätere Ängste auslösen können. Bei diesen handelt es sich u.a. um den Verlust der Liebe und Pflege der eigenen Person als Kind, da die trauernden Angehörigen nicht mehr dazu in der Lage waren.

Im Falle eines Verlusts naher Angehöriger kann es sinnvoll sein, abschließend eine neue Form der inneren Beziehung zum verlorenen Menschen aufzubauen. Besonders Hypnose eignet sich mit ihren Trancen und Imaginationen in besonderem Maße dazu, hierfür individuelle eigene Wege zu finden.

Aber auch spätere Verlusterfahrungen im Erwachsenenalter können, auch nach längeren unauffälligen Phasen, Ängste plötzlich ausbrechen lassen. Hier seien nur der Verlust des lang ersehnten Jobs, der großen Liebe, der vollständigen Gesundheit, der materiellen Sicherheit genannt.

Psycho-Kinesiologie und Energetische Psychologie

Die Kinesiologie bietet insbesondere in jenen Fällen sehr gute Dienste, in denen traumatisierende Verluste verdrängt und somit nicht mehr erinnert werden können. Wenn derartige Erlebnisse aus dem Unbewussten an die Oberfläche drängen, kann es zu scheinbar nicht erklärlichen Ängsten oder auch Zwängen kommen. Gerade dieser Zustand führt nicht selten zusätzlich zu Schamgefühlen, da die eigenen Reaktionen nicht nachvollziehbar und als unbegründet erscheinen. Man kommt sich selbst nicht ganz normal vor.

Hier hilft Kinesiologie nicht nur durch den kinesiologischen Muskeltest als Biofeedback-Verfahren, Hinweise auf Zusammenhänge und Ursachen des unbewussten Geschehens zu bekommen. Sie bietet auch zahlreiche Behandlungsverfahren an. Diese werden zur Regulation damit einhergehender Symptome und Beschwerden eingesetzt, aber auch zum emotionaler Stressabbau, zur Stoffwechselregulation, zur nervlichen Entlastung u.v.m.

Ängste werden so zusammen mit anderen therapeutischen Verfahren entlang ihrer Ursachen sondiert und therapiert. Kräfte kehren zurück und das Immunsystem wird gestärkt. Zuversicht und Lebensfreude können gesteigert werden. Sinnerleben und Wohlbefinden machen zufriedener und zuversichtlicher.

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