Gesundheit und Fitness ist Kopfsache!

Heute habe ich eine Frage an Dich: Wie alt fühlst Du Dich gerade? Älter oder jünger als Dein kalendarisches Alter? Und damit spreche ich nicht nur jene von Euch an, die – vermutlich – ihre erste Lebenshälfte bereits hinter sich haben. Wir kennen das wohl alle: Egal in welchem Alter wir uns gerade befinden. Es gibt Zeiten, da weicht das gefühlte Alter um einiges von dem effektiven Alter ab. Es gibt einfach Bedingungen, unter denen schleppe ich mich die Treppen zur Wohnung hoch und fühle mich wie eine Seniorin. An anderen Tagen sprühe ich vor Energie, spüre Gesundheit und Fitness im ganzen Körper, und wundere mich fast, dass ich schon oben bin (ohne zu schnaufen wie vielleicht kurz zuvor). Woran liegt das?

Fit und Jungbleiben für alle

Noch nie wusste die Wissenschaft so viel über Gesundheit und Fitness sowie Alterungsprozesse und wie wir diese positiv beeinflussen können. Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte hatten wir so viele Gestaltungsmöglichkeiten und Entscheidungsfreiräume, wie wir hier in der westlichen Welt. Der Zugang zu gesunden Lebensmitteln und unterschiedlichsten Aktivitäten, zu (auch natürlicher) medizinischer Versorgung, Vorsorge und Selbsthilfe war noch nie so frei. Und auch wenn Du das nicht anstrebst: Es gibt immer mehr 60, 70, 80, 90 und 100 Jährige, die den Marathon mitlaufen, den Mount Everest besteigen, ein Unternehmen gründen, sich verlieben, nochmal studieren oder eine Stiftung gründen.

Chancen nutzen

Heute haben die meisten von uns die Möglichkeit, ein vollwertiges, nachhaltiges, spannendes und lebendiges Leben zu leben. Dazu müssen wir uns allerdings von manchen einschränkenden Glaubensmustern und Altersbildern der Vergangenheit frei machen. Ein positives, optimistisches und aktives Konzept von jeglichem Alter mit seinen jeweiligen Möglichkeiten führt zu mehr Gesundheit und Fitness, als wir es vielleicht jemals für realistisch gehalten haben.
Hierzu habe ich das Buch eines spannenden Forschers ausgegraben, den manche/r von Euch vielleicht noch von der Bestseller-Liste kennt: Sven Voelpel mit seinem Titel: „Entscheide selbst, wie alt Du bist“ (bei rowohlt POLARIS erschienen). Hier seine:

10 Gebote für ein glückliches Alter und Leben

Lt. Sven Voelpel legt uns die neueste Forschung folgende 10 Gebote ans Herz, die wir nutzen können, um glücklicher, fitter, gesünder und sinnerfüllter durch’s Leben zu gehen und genüsslich älter zu werden:

  1. Geht nicht gibt’s nicht!

Stürze Dich ins pralle Leben und lass Sätze wie „Die Zeiten sind für mich vorbei“ fahren. Sven Voelpel meint, unser kalendarisches Alter ist  in unseren Zeiten nicht mehr als eine Zahl von sehr begrenzter Aussagekraft. Wenn Du auch später im Leben noch Chinesisch lernen, den Maranthon mitmachen, einen neuen Beruf erlernen oder nochmals studieren willst: Was hält Dich ab? Was unsere Eltern und Großeltern für ihre Generation vielleicht noch für utopisch abgetan haben, ist heute mit der richtigen Vorbereitung und Strategie noch möglich. Lern Klavier, wenn’s Dich ruft. Mach etwas neues, was Deinen Rahmen sprengt und Dein Gehirn Neues lernen lässt. Das hält jung und gesund! Wage Dich über Deinen gewohnten Rahmen hinaus ins Leben. Innere Blockaden halten Dich zurück? Dann begleite ich Dich gerne, diese aus dem Weg zu räumen!

  1. Es ist nie zu spät!

Jemand der schon in jungen Jahren mit der Geige angefangen, Leistungssport getrieben hat oder von seinem Umfeld das persönliche Einstein-Gen gefördert bekam, hat vielleicht einen anderen Startpunkt als Du und ich. Aber warum nicht zum ersten Mal mit 40 oder 50 abnehmen und sportlich werden durch eine Bewegungsart, die Spaß macht? Warum nicht jetzt mit dem Rauchen aufhören, damit das Leben verlängern und die Lebensqualität steigern? Warum nicht mit Mitte 30 oder 40 beruflich nochmal neu starten? Ich hab’s getan und kann nur sagen: Das hat sich unbedingt gelohnt! Körper und Geist machen es mit ihrer Plastizität (= Wandlungsfähigkeit) möglich. Das hat die Forschung der letzten Jahrzehnte eindeutig nachgewiesen.

  1. Fitness first!

Jungbrunnen und Gesundheitsquell Nr. 1 ist Bewegung. Und: Die richtige Mischung aus Ausdauertraining und Kraftsport macht den Unterschied. Auch unsere grauen Zellen und nicht nur unser Körper und seine Formen danken es uns, wenn wir mal das Auto stehen lassen und öfters sportlich das Rad benutzen. „Keine Zeit“ sagst Du Dir? Mhm, sei kreativ, antworte ich Dir.  Ich stelle auf jeden Fall immer wieder fest, dass zeitlich mehr vereinbar ist, als ich selbst manchmal denke. Und das ohne Stress, denn der bleibt beim freudvollen Tun einfach auf der Strecke.
Ein Beispiel:
Letztes Wochenende dachte ich: Oh je, heute schaffe ich es nicht zum Joggen in meinen Lieblingspark. Schade! Denn das Rad muss in die Inspektion, der Wochenendeinkauf steht noch aus, nachmittags bin ich eingeladen und muss dafür noch etwas besorgen, und, und, und… Eigentlich hatte ich noch Lust laufen zu gehen, aber wie soll das gehen? Ich war einfach zu lange liegen geblieben an diesem Samstag. Kurz nachgedacht, Lösung gefunden: Ich habe meine Sportkleidung angezogen,  den Einkaufsbeutel und Geld eingesteckt, und los ging’s. Erst sportlich zum Radladen geradelt (ich hatte mir zuvor angesehen, wo von dort aus der nächste Park und Biomarkt  ist), danach in den Park zum Laufen, von da aus direkt in den Biomarkt und schließlich ein paar Erledigungen gemacht. Ich hatte sogar noch Zeit für einen Snack, bevor mein Rad fertig wurde. Und anschließend per Rad nach Hause mit meinen Einkäufen und Erledigungen. Und das alles ohne Zeitdruck sondern mit Spaß am Tun!
Sei kreativ! Man kann die Hanteln oder den Hometrainer auch vor dem Fernseher bewegen!

  1. Neugier macht klug!

Das beste Training für unsere grauen Zellen ist, sich immer wieder mit etwas Neuem zu beschäftigen. Wir pflegen unser Gehirn und halten es rege durch Nutzung, und zwar am besten mit neuen Erfahrungen. Wann hast Du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Unser Gehirn bildet neue Synapsen nur dann aus, wenn es sie braucht. Bist Du stets in gewohnten Denk- und Handlungsbahnen unterwegs, passiert dies nicht. Die bereits vorhandenen Autobahnen werden nur bekräftigt. Am besten nimmst Du Dir dafür eine neue komplexe Aufgabe vor, wie z.B. eine Sprache oder ein Instrument lernen. Oder Du machst eine Reise bzw. lässt Dich auf eine ganz neue Aufgabe ein, wie z.B. ein Ehrenamt.
Ich liebe es Improtheater zu spielen, denn es fordert mich immer wieder spontan auf, mich auf eine neue  Situation blitzschnell einzulassen und sie mit anderen weiter zu erzählen. Super spannend!

  1. Statt Chirurgie: Lachfalten kultivieren

Wer Herausforderungen positiv sieht und sich auf die Suche nach dem tieferen Lernziel macht, lebt und altert positiver. Aber wie kommt man zu einer solchen lebensbejahenden Einstellung? Eine innere Haltung wirkt dauerhaft vitalisierend, die hinderliche Glaubensmuster nicht verdrängt sondern bewusst macht, um sie dann sanft zu verändern. Auch Humor und der nötige Abstand zu sich selbst, der es einem ermöglicht, über sich selbst zu lachen, halten gesund. Die Kinesiologie wie auch die Hypnose und systemische Therapie unterstützen Dich dabei, die eigene Komfortzone zu erweitern und zur Spielwiese auszubauen.

  1. Soziale Kontakte befruchten

Zu einem guten und sorgloseren Leben gehören soziale Kontakte. Ob Nachbarn, Freunde und Freundinnen, die Familie, Kinder oder sehr gute Kollegen, mit denen man auch Persönliches teilt: Alle fordern uns geistig und emotional heraus. Sie dämpfen Ängste und Stress, wenn wir uns vertrauensvoll zeigen können, so wie wir sind. Kontakte sorgen für Spaß und Freude und die Ausschüttung von Glückshormonen, wenn wir uns in Liebe oder freundschaftlich verbunden fühlen. Wie viel Kontakt brauchst Du für Dein Glück? Was ist Dein gutes Maß an Nähe und Distanz? Das kannst nur Du wissen. Kümmere Dich darum!

  1. Zärtlichkeit, Sex und Liebe

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein reges Liebesleben beflügelt und uns jung hält. Da gibt es keine Altersschranken, außer vielleicht in unseren Köpfen. Befrei Dich von Moralvorstellungen, die Dich einengen und Dir nicht erlauben, Dich auszuleben. Denn es aktiviert Dich ungemein, Dich wieder einmal zu verlieben und eine neue Bindung einzugehen. Auch wenn die letzte Trennung schon länger zurückliegt und Du bestimmte Erfahrungen vermeiden möchtest zu wiederholen. Wage einen neuen Schritt, es lohnt sich mutig und beharrlich zu bleiben.

  1. Wohnen wie es Dir gefällt

Lebensqualität hat auch etwas zu tun mit Deiner Wohnsituation. Werde Dir bewusst, wie und mit wem Du ggf. leben und wohnen möchtest. Tut es Dir gut, allein in Deiner Luxuswohnung oder Deiner Bude zu sitzen, und von Veränderungen zu träumen? Wärest Du gerne Teil einer Gemeinschaft? Zieht es Dich eigentlich mehr auf‘s Land / in die Stadt? Wie viel Anregung und Wohlgefühl bietet Dir Deine aktuelle Wohnsituation? Und wenn Du schon älter sein solltest: Wie lange kann und soll es noch dabei bleiben? Sorge aktiv für eine Perspektive, die Dich aufleben lässt und Kräfte aktiviert, falls Dich die aktuelle Situation unbefriedigt lässt (oder Angst vor der Zukunft macht). Sei mutig und schaue Deinen Möglichkeiten ins Auge, bevor es zu spät sein könnte.

  1. Statt beruflicher Vollbremsung: Sanfte Übergänge in neue Aufgabenfelder

Viele Menschen schmeißen Ihren langjährigen Beruf einfach hin, weil sie nicht mehr weiter wollen. Über eine Alternative wurden sich oft keine Gedanken gemacht. Hauptsache erst einmal weg! Oder man wartet auf den lang ersehnten Renteneintritt und fällt dann in ein tiefes Loch der Ruhe – und Unterforderung oder Langeweile. Beide Situationen haben Parallelen: Von 0 auf 100 oder umgedreht ist gesundheitlich und psychisch keine gute Idee. Flexible Arbeits- und Beschäftigungsmodelle helfen hier weiter. Der erste wichtige Schritt liegt bei Dir: Mach Dir klar, was Du gerne tust und Dir sinnvoll erscheint. Was macht Freude und ermöglicht vielleicht neue Kontakte? Was wolltest Du schon immer lernen und wofür Dich einsetzen? Es muss nicht immer eine neue Berufung dabei heraus kommen. Aber: Ist es nicht befriedigend, sich für etwas mit ganzem Herzen einzusetzen? Etwas wachsen und gedeihen zu sehen? Sich einzubringen und Früchte zu ernten – im Alter vielleicht auch nur ehrenamtlich?

  1. Sei Deines Glückes Schmied

Wir leben in einer Zeit, in der frühere Sicherheiten und Gewissheiten sich mehr und mehr auflösen. Daraus entstehen auch neue Chancen. Es fährt nicht alles an die Wand oder kommt zum Stillstand: Vieles mehr ist im Fluss. Wir haben heute mehr Möglichkeiten als zu anderen Zeiten, unser Leben immer wieder neu auszurichten und Veränderungen einzuleiten. Lass nicht andere für Dich entscheiden und Dich wie eine Schachfigur positionieren. Lass Dir keine Angst vor der Zukunft einreden! Nimm Deine ganz persönlichen Herausforderungen an und entscheide selbst, wie Du leben willst! Wenn Du Dir dabei Begleitung wünschst, bin ich gerne für Dich da.

Wenn Du mehr über Gesundheit und Fitness lernen willst, gönne Dir eine Sitzung bei mir oder schau vorbei in einem meiner Seminare, in denen es ausschließlich um Raum und Zeit für Dich geht, wie z.B. beim Achtsamkeitstag oder Aufstellungstag beim Improtrainment oder bei der Frauenpower.

Teile diesen Artikel auf deinen sozialen Medien, wenn du magst. Und es interessiert mich, was du von diesem Thema und Artikel hältst. Über deinen Kommentar hier freue ich mich. Also los, tu‘ etwas für dich und diskutiere mit!

Gratis e-book bestellen: Nachhaltig gesunden – selbstbestimmt leben

Das e-book und mein Newsletter helfen Ihnen bei Ihrer Suche nach den Ursachen Ihrer Probleme und deren Lösung.
Beide sorgen dafür, dass Sie von meinen Sitzungen, Seminaren, Unternehmensangeboten und Ausbildungen am meisten profitieren.
Und sie zeigen Ihnen, was Sie für sich selbst tun können. Für Betroffene, TherapeutInnen und Führungskräfte

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.